Freitag, 3. Oktober 2008

Probleme mit der Aussendämmung UG

Wie auf jedem Bau gibts nun auch bei uns das erste grössere Problem und zwar mit der Aussendämmung im UG.

Problem
An gewissen Stellen (rund ums Haus verteilt) hats zwischen den Platten Zwischenräume von bis zu 3cm. Diese wurden mit einem gelben Schaum (vermutlich PA) ausgefüllt.

War ein ziemliches hin und her:Baumeister sagt, alles ok, da sie dies schon immer so machen. Bauphysiker meint von ihm aus auch ok. Bauleiter sagt, wenn Baumeister ok und Bauphysiker ok dann muss es ja ok sein.

Unser Bauberater sagte nicht ok. Habe anschliessend direkt mit Swisspor gesprochen und die meinten es sei nicht ok (Platten dürften nur ca 5mm Zwischenräume haben). Ausserdem dürfe auf denen kein Verputz angebracht werden ausser der Systemanbieter erlaubt dies. Da ein Teil des Kellers freiliegt und auch da dieselben Platten (EPS Perrimeterdämmung 6000) angebracht wurden, haben wir dies heute auf der Baustelle besprochen.

Unser Bauberater hat mir ein Dokument basierend auf SIA 243 zukommen lassen aus welchem folgendes hervorgeht: "Die Wärmedämmplatten müssen beim Anbringen satt gestossen werden. Die Fugen müssen geschlossen sein!".

Heute auf der Baustelle wurden diese Punkte zusammen mit unserem Bauleiter, dem Baumeister und einem Vertreter von Swisspor auf der Baustelle begutachtet.

Resultat, Lösung
Die gelbe Masse ist kein PU-Schaum sondern Perimeterkleber welcher gemäss Dose auch zur Abdichtung der Fugen verwendet werden darf. Somit werden die Fugen unter 1.5cm so belassen und bei denjenigen welche grösser 1.5cm wird der Kleber herausgekratzt und anschliessend mit langen Keilen verschlossen.

Die Platten werden dort wo sie sich nicht mehr im Erdreich befinden entfernt und durch andere ersetzt.

Mit dieser Art der Nachbesserung kann auch unser Bauberater leben. Ideal wäre es sicher gewesen, wenn die Platten von Anfang an richtig verlegt worden wären.






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